Kastelstein

Über Stock und Stein..

..auf weichem Waldboden und hartem Wurzelwerk, durch morastige Bereiche und auf Holzbohlen führt der Wanderweg, -vom Westweg über den Grenzweg Baden und Württemberg..

 

 

 

 

 

      ..zum Kastelstein.

Einst wurde vermutet, dass vulkanische Kraft oder Ausswemmung dieses einmalige Phänomen verursachte.

Kastelstein
Kastelstein

Heute weiß man, dass es sich bei diesem pilzförmigen Sandsteinblock nicht um eine vulkanische Bergspitze, sondern um den Rest eines grauen Vorzeitalten Felstrümmers aufgeriebene und aufgelöste Buntsandsteinschichtung handelt. Bei diesem, auf schmaler Unterlage ruhenden Klotz, kann man es fast miterleben, wie ein einzelner Buntstandsteinblock auf Grund seiner größeren Widerstandsfähigkeit sich durch die Zeiten hindurch erhaten hat.Während ringsum Regen und Schneewasser das lockere Material zu Tal schwemmte.

Gedenktafel
Gedenktafel

Das Interesse für diesen Felsen ist seit langem wach. Als 1858 Großherzog Friedrich und seine Gemahlin erstmal in Bad Rippolsau zur Kur waren, wußte der Badbesitzer dieses Ereignis in würdiger Form festzuhalten. Er ließ eine bronzene Gedenktafel erstellen und am „Kastelstein“ anbringen.

Dort kann man noch heute lesen: „Zum Gedenken an die ersmalige hohe Anwesenheit Ihrer Königlichen Hoheiten des Grossherzogs Friedrich und der Grossherzogin Luise im Sommer 1858“.

Der Name des merkwürdigen Naturgebildes kommt voraussichtlich daher, dass hier ein römisches Kastell gestanden haben soll.

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Maria und Martin Schmider
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